Alternative Liste - AL - Uni Koeln - Bildungspolitik - Kritischer Aufruf - Beitraege zum Bildungsstreik

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Kritischer Aufruf - Beitraege zum Bildungsstreik

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Kritischer Aufruf:

Alternative Liste – AL an der Uni Köln - alternativer Aufruf zum bundesweiten Bildungsstreik 2009

Kämpft für die Emanzipation der Menschen – Freie Bildung für Alle! Ein bundesweiter Bildungsstreik soll die Bildungssituation in der BRD kritisieren und womöglich verbessern. Dazu wird es wieder überregionale Demos, u.a. in Köln, geben. Diese werden hier, für Außenstehende lediglich ersichtlich, vom AStA der Uni Köln, dem AStA der Fachhochschule und der BezirksschülerInnenvertretung (BSV), sowie den Gewerkschaftsverbänden (DGB-Jugend, Verdi-Jugend, GEW-Jugend) angemeldet und den diversen politischen Hochschulgruppen und Parteien mitgetragen. Basisinitiativen aus Hochschulen, Schulen und anderen Bildungseinrichtungen haben sich jedoch breiter zusammengeschlossen, um gemeinsam dafür zu kämpfen, dass Bildung frei und selbstbestimmt sein soll. Diese Vernetzung geht weit über das übliche Parteien und SektiererInnengruppenspektrum hinaus und hat einen weiten Konsens innerhalb der, in den systemischen Zwängen stehenden, Gesellschaft gefunden. Der allgemeine Aufruf der bundesweiten (FZS-) Initiative lautet u. a.: »Ein anderes Bildungssystem ist möglich und dringend nötig.« Wir unterstützen zunächst die Grundsätze der meisten Aufrufe und den Vorschlag eines bundesweiten Streiks, konkret heißt das für uns z.B. „selbstbestimmtes Lernen und Leben“. Im bundesweiten und lokalen Aufruf (des ABS/FZS, sowie des regional-lokalen Bündnisses) wird allerdings auch festgestellt, dass bisherige Protestformen nichts geändert haben. Lasst uns darum den Streik als Chance begreifen, eine tiefgreifende, solidarische Protestkultur zu entwickeln und einen politischen Widerstand zu erzeugen, der gesellschaftlichen Druck hervorbringt. Viele Studierende haben dies bereits erkannt: In Leipzig begann Mitte April eine lang anhaltende Besetzung, ebenso in einigen kroatischen Unis, sowie in Finnland und Dänemark. In Frankreich sind diverse Unis durch Streikaktionen bereits lahmgelegt. In Griechenland und Italien wird mit allen Mitteln gekämpft. Soziale Bewegungen sind weltweit im Kampf für freie Bildung aktiv. „Mündigkeit ist herzustellen – über eine Erziehung zum Widerspruch und zum Widerstand!“ (T. W. Adorno) In Köln diskutiert seit einigen Wochen ein offener Vorbereitungskreis aus Hochschulgruppen, Fachschaften, SchülerInnenvertretungen, Nichtregierungsorganisationen (NROs) und LehrerInnen, sowie Einzelpersonen über eine Beteiligung am Bildungsstreik der scheinbar maßgeblich von den ASten und SchülerInnenvertretungen organisiert wird. Der AStA der Uni Köln, mittlerweile zusammengesetzt aus den altbekannten Unabs, der sog. Lust und den (neuen) Jusos an der Uni Köln, nutzt diesen "Streik" jedoch nur als Alibifunktionalisierung für seine eigene sonstige politische Untätigkeit, die marginalisierung, Behinderung und Sabotage basisdemokratischer Selbstorganisation und seine Unterstützung für strukturelle Gewalt, sowie Repression von Seiten des Rektorats und der Polizei. Wir setzen uns dagegen stetig für (das Recht auf) uniweite Vollversammlungen und Fachbereichsvollversammlungen ein und für die die Bündelung aller Kräfte, über die Uni hinaus und in die Uni hinein in allen sozialen-politischen Fragen und vor allem in der Frage des Streiks. „Technische Rationalität heute ist die Rationalität der Herrschaft selbst.“ (M. Horkheimer) Unsere Kritik richtet sich deswegen u.a. an Leute die den Streik als politisches Mittel verharmlosen wollen. Ein Pseudo-Aufstand innerhalb der vorgegebenen Struktur bricht das System selbstverständlich nicht auf und bewirkt nichts. Eine allerdings – wie vom wirtschaftsliberalen und sozialdemokratischen AStA und anderen reformistischen Gruppen geplante (und z.B. auch von Attac unterstützte) – vom Rektorat erlaubte Demonstration und ein paar unverbindliche Diskussionsrunden, erzeugen allenfalls die üblichen drolligen Medienbilder und dienen der Profilierung weniger – bringen aber sonst nichts. ("Talking is over. Action is now.") Wenn die Verantwortlichen bisher nicht zum Handeln gekommen sind, bzw. nicht wollten, sondern lieber zur "Tagesordnung" übergehen wollten und den berechtigten Protest schlichtweg übergangen oder kleingeredet haben, so wollen wir sie einmal mehr spüren lassen wie sehr sie im Unrecht sind. Wir wenden uns dabei insbesondere gegen antisolidarische Ressentiments, mögliche neue Denunziationen und reformistische Zusammenarbeit mit den Herrschenden. Lasst Euch nicht von falschen Versprechungen einholen. Jede vorgebliche, Studienzeitverlängerung, Bafögerhöhung oder Zinssenkung der Kredite bedeutet eine Einbuße an anderer Stelle. Nur dauerhafte Änderung der Ordnungen und Verhältnisse können die Zustände verbessern. „Es gibt keine Regierung oder Autorität [...] die ihre Macht und Herrschaft freiwillig aufgegeben hat. [...] Den Charakter des Prozesses, dessen Sinn es sein soll, zu entsolidarisieren, werden wir umkehren!“ (A. Berkmann) Deshalb müssen wir als Bewegung einen Schritt weiter gehen, wenn wir mehr als nur eine Anhörung, nämlich freie Bildung für alle erreichen wollen. Diese wird niemals erreicht, wenn wenige PolitikerInnen mit den VertreterInnen des Kapitals in Institutionen wie Hochschulräten undemokratisch über die Ausgestaltung von Bildung bestimmen und das nicht solidarisch bekämpft und verändert wird. Universitäten und Schulen sollen der gesamten Gesellschaft zu gute kommen, daher gehen sie auch alle was an! Denn unser Grundsatz ist es nach wie vor, frei nach Karl Marx; "alle Verhältnisse umzuwerfen in denen der Mensch ein erniedrigtes [...] Wesen [ist]". Der Zugang zur Uni, FH und zu höheren Schulen (z.B. zum Gymnasium) war noch nie für alle Menschen möglich. Bildung soll gegenwärtig in allen Einrichtungen primär die Verwertungsfähigkeit für die nationalistischen Wirtschaftsstandorte produzieren. Die Unterwerfung der Menschen zu Gunsten einer funktionierenden kapitalistischen Ökonomie ist in allen alten und neuen Schul- und Hochschulrahmengesetzen festgeschrieben. Kopf-Noten, Numerus Clausus (NC) und Studiengebühren sowie weitere Zugangsbeschränkungen, z.B. für sog. AusländerInnen und sog. MigrantInnen, wie Integrationsforderungen, also Assimilation und Separation verhindern ständig den freien Zugang zu Bildung. Wie aber soll dieser erreicht werden, wenn die strukturellen Hürden des Systems - Kapitalismus - nicht überwunden werden sollen? „Jede Gesellschaftsstruktur beruht auf bestimmten Ideen, was bedeutet, daß eine Veränderung der Struktur eine Veränderung der Ideen vorraussetzt.“ (A. Berkmann) Durch die Umsetzung von Bologna- und Folge-Reformen - wie die Verkürzung der gymnasialen Schullaufbahn auf 12 Jahre, die Einführung von Bachelor und Master, von Kurzstudiengängen und Gebühren - wird dieser Prozeß extrem zugespitzt: Studierende, Lehrende und Forschende sollen sich nicht mehr kritisch mit gesellschaftlichen Problemen wie Ausbeutung, Verelendung, Umweltzerstörung, Krieg und gewaltförmigen Geschlechterverhältnissen auseinandersetzen. Leistungsdruck und Konkurrenzkampf sind allgegenwärtig. Alle Lebenszeit soll dem reinen Verwertungszweck geopfert werden – so steht es in den Curriculae und z.B. auch in der allgemeinen "Sozial"-(Hartz-)Gesetzgebung geschrieben. Der emanzipatorische Aufbruch der 1960er- und 1970er Jahre soll damit endgültig rückgängig gemacht werden. Was kommt danach, Sozialdarwinismus pur? Wollt Ihr dagegen auch: • Selbstbestimmtes Leben und Lernen? • Eine demokratische Selbstverwaltung an Unis, FHen, Schulen, Kitas und darüber hinaus eine Gesellschaft die frei von Menschenverachtung ist? • Sämtliche Bewertungssysteme und Zugangsschranken, wie NC, Studiengebühren und den Hochschulrat, sowie Bachelor- und Master-Studienordnungen abschaffen? Dann streikt und protestiert mit – und zwar unberechenbar und unkalkulierbar - überall. Für eine universale Bildung – gegen die Entwertung des Menschen, für selbstbestimmtes Lernen und freie Lebensgestaltung, für den Generalstreik. Alternative Liste – AL Uni Köln Kontakt, E-Mail: AL-Plenum_at_uni-koeln.de Web: www.al.uni-koeln.de Impressum: Alternative Liste – AL Uni Köln c/o StAVV der HumF Gronewaldstraße 2 50931 Köln

Weitere Empfehlung: Kritische Artikel und Diskussionen in der Jungle World dazu (linke Wochenzeitung), siehe: "Exzellente Exklusionen" - ueber die Forderung von Freiraeumen bei Studierendenprotesten.


Kaempft fuer freie Bildung! Kampf den versteinerten Verhaeltnissen. Denn der Kampf um die "Bildung" ist der Kampf um die gesellschaftlichen Verhaeltnisse.

2009

Wintersemester 2009-2010
Der Kampf geht weiter - auch in Koeln.
Kurzberichte mit ein paar Bildern aus dem besetzten Hauptgebaeude (Hoersaal I) der Uni Koeln auf Indymedia.



News (bei Bildungsstreik-Koeln.de)
Links: Unsere Unis, bundesweite Bildungsstreikseite, Vernetzung nach Koeln, Bildungsstreik-Koeln (neue Homepage!), Uebergebuehr NRW, ...
Kontakte:
Fuer Kontakt zur (kreativen, freien) Widerstandsgruppe (unabhaengig von allen Hochschulgruppen und Parteien) schreibt an: resistance_at_uni-koeln.de
Kontakt zum Bildungsstreikbuendnis-Koeln bekommt Ihr ueber: info_at_bildungsstreik-koeln.de
Unsere Leute erreicht Ihr unter: AL-Plenum@uni-koeln.de

Und hier noch einmal um unsere Positionen deutlich zu machen unser Beitrag: Kritischer Aufruf zum Bildungsstreik 2009.

Unterschriftenliste (online Petition) gegen die polizeiliche Raeumung in Muenster, Kriminalisierungen und Repression seitens der Rektorin.


Kritische Lesereihe mit dem Antifa-AK:

"Von der Apathie zum Aktionszwang?"

Mit verschärfter Konkurrenz dem Denken Beine machen
Lesung: MarxistInnen zum Wissenschaftsbetrieb in der BRD und der aktuellen Hochschulreform.
Donnerstag, 2.07.2009, 18 Uhr, Albertus-Magnus-Platz, neben der Säule vor dem Philosophikum.
Hier der Text: "Die deutsche Universität - Wissenschaft, Ausbildung und die aktuelle Hochschulreform" (marxistischer-text-zur-hochschulreform.pdf)

Erster Text von der kritischen Camp-Lesung: "Über das Elend im Student[Inn]enmillieu", Doku: In Auszügen Besprochener Text der Situationistischen Internationale (S.I., von 1966, hier der ganze Text).

Die Lesungsreihe, in der u.a. SituationistInnen, MarxistInnen und die Frankfurter Schule zu Wort kommen, wird aperiodisch fortgesetzt.


Bildungsstreik 2009

Kämpft für die Emanzipation der Menschen - freie Bildung für Alle

Alternativer Aufruf der AL Uni Köln (nichtgelayoutete Vorabversion: "Alternativer_Aufruf_Bildungsstreik.pdf")

"Am 17. Juni gemeinsam mit [...] sozialen Gruppen auf die Straße gehen"!



Mitglieder der AL beteiligen sich mit eigenen Positionen, Forderungen, Zielen und Aktionen am aktuellen "Bildungsstreik 2009" und solidarisieren sich dazu mit allen die den Streik statusgruppenübergreifend (auflösend) für das emanzipatorische Bildungsideal der freien Bildung, unabhängig von allen Formen der Staatsräson nutzen wollen.

Geplante Aktionen der AL im sog. Bildungsstreik:
* Improvisationstheater auf dem Aktionstag und den Folgetagen an zentralen Orten.
* Rede-Beitrag zur Demo am Mittwoch
* Diskussion zum emanzipatorischen Bildungsbegriff im Phil-Foyer am Dienstag und Donnerstag, sowie auf Ankündigung
* Lesungen ausgewählter Texte: Marx, Adorno, Focault
* Achtet auf Aushänge und Ankündigungen
* Offene Büchertauschbörse
* N.N. Vortrag und Diskussion zur Bildungsgeschichte und Bildungssystemen
* N.N. Vortrag und Diskussion zur Kritik in der es "ums Ganze" geht

Wir distanzieren uns insbesondere von inhaltlich entleerten Kurzstreiks, bzw. Streiktagen die geduldet werden um Beschwichtigungspolitik der altbekannten Lippenbekenntnisse zu machen, sowie von Denunziationen und Distanzierungen die auf Repression folgen und der allgemeinen Oppression unterliegen.
Empfehlung: bundesweiter AK-Antirep in der BS09 Organisation. Zum Thema weiterlesen: "Recht auf Protest".

Offenes AL-Streik-Plenum am Dienstag, dem 16. Juni 2009 ab 19Uhr in der ESG.

Zum nachlesen was der Bildungsstreik diesmal eigentlich ist: bundesweite Webseite (http)
Wer hierzu noch etwas vom Streiken anderswo lesen will findet zahlreiche freie Artikel dazu z.B. in Indymedia: Bildung.


Zusätzlich zum Bildungsstreik sei zur Analyse der Bewegungen die folgende Lektüre zum kritischen Lesen anempfohlen:
- Nie wieder (Schul-)Klassen! (Straßen aus Zucker, Berlin)
- Willkommen im Knast + Schulkritik (KRätZä, Berlin)
- "Die Schule ist nicht die Lösung, sondern ein Teil des Problems!" (Freerk Huisken, Bremen)
- Kopfnoten setzen eins drauf! (Gegeninformation, NRW, Bonn)
- Über die studentische Protestkultur (Bildungskritik.de)
- 30 Semester Minimum - Für Deutschland keinen Finger Krumm! (La Banda Vaga, Freiburg)

Tipp: Termin des Wochenendseminars zur kritischen Hinterfragung der demokratischen Möglichkeiten von der neuen Gruppe: " Initiative für emanzipatorische Bildung"


Rektor bestimmt

Patriarch der Uni Koeln vom diktatorischen Hochschul(ver-)rat der deutschen Wirtschaft fuer weitere sechs Jahre ins Amt gehievt und vom Senat gegen die Stimmen der Studierenden bestaetigt. (Siehe Berichte der 1. SP Sitzung vom 21.01.2009)

Im Dezember 2008 wurde es auf der Senatssitzung fuer die StudentInnen oeffentlich, Rektor Freimuth wird die Uni Koeln weiter repraesentativ Regieren. Zuvor war die Entscheidung jedoch bereits auf der nichtoeffentlichen und geheimen Sitzung des sog. Hochschulrates gefaellt worden.

Siehe Kurzmeldung bei KoelnCampus online (html).


Wir danken allen unseren solidarischen WaehlerInnen!
Kommt zum Plenum und zur ersten, konstituierenden Sitzung des SP im neuen Jahr.
Auf ein Neues, machen wir Dampf.


Einladung zur ersten SP Sitzung am 21.01.2009:


Wir zitieren hier im Folgenden aus der offiziellen Wahl-Zeitung (pdf) des Wahlausschusses:

STUDIERENDENSCHAFT DER UNIVERSITAeT ZU KOeLN
- [Die WahlleiterIn] -
Universitaetsstrasze 16, 50937 Koeln
www.wahlen.uni-koeln.de
stupa-wahlen@uni-koeln.de

Hiermit lade ich zur konstituierenden Sitzung des 54. Studierendenparlamentes
am Mittwoch, den 21. Januar 2009, 20:00 Uhr (s.t.) in Hoersaal II, Hauptgebaeude,
Albertus-Magnus-Platz, 50931 Koeln
und zur daran anschlieszenden 1. ordentlichen Sitzung desselben ein.

Als Tagesordnung fuer die konstituierende Sitzung schlage ich vor:
1. Formalia
2. Wahl einer 1. Sprecherin / eines
1. Sprechers des SP
3. Wahl von zwei 2. Sprecherinnen /
Sprechern des SP
4. Uebergang zur 1. ordentlichen Sitzung

Fuer die 1. ordentliche Sitzung schlage ich folgende Tagesordnung vor:
1. Formalia
2. Ausschuesse, a) Einsetzung von Ausschuessen, b) Benennung von Mitgliedern
3. Bericht des Wahlausschusses
4. Bericht des AStA
5. Wahl des AStA
6. Verschiedenes

Alle Studierenden der Universitaet sind hierzu herzlich eingeladen!

Anke Fischer, Wahlleiterin

Zitate Ende.



Aufruf zur landesweiten Demo in Frankfurt M, am 14.01.09:


Der Aufruf als pdf, zum weiterverteilen.


2008

15. bis 19. Dezember 2008

Wahlwoche an der Uni Koeln

In der dritten Dezemberwoche sind die Wahlen der akademischen und vor allem auch die der Studierendenselbstvertretung (z.B. zu StuPa und AStA) an der UK.
Wir empfehlen dazu selbstverstaendlich: AL Waehlen
Informiert Euch an unserem Infotisch in der Humf (html) oder auf unserem Plenum (jeden Dienstag in der ESG).

Nur wir fordern die universale Zusammenlegung aller Bildungsfelder und interdisziplinaere, freie, kritische Bildung fuer Alle. Die Konvergenz aus allen Bereichen der Ausbildung, Lehre und Berufsschule zur Fachhochschule und Hochschule in einem, zur Universitaet, als universelle Ausbildung ohne Gebuehren und Zugangsbeschraenkungen, mit eigener Unterbringung und Betreuung sollte in fortschrittlicher, emanzipatorischer Weise, entwickelt werden.
Es bedarf dazu eines grundsaetzlich geaenderten (Gesamt-)Schulsystems ohne Lernzwang (Link zu kraetzae.de, html) und Leistungsdruck, sowie der aufhebung aller Klassenunterschiede.
Als positiv besetztes Beispiel gilt hier z.B. das "School is open" Projekt, ein Projekttutorium des StudentInnenausschusses der Humanwissenschaftlichen Fakultaet (StAVV, Humf).
Eigenstaendige Projektformen wie die Freie und Kritische Uni hat die AL als einzige Gruppe an der Uni Koeln stets unterstuetzt und mitgestaltet.
Kritische, freie Bildung fuer Alle. Nur mit der AL.
Eine weitere Empfehlung dazu sind die Texte (html) der Gruppe "La Banda Vaga" Freiburg.


Fuer demokratische und kritische Unis!

Auszug aus unserem Welcome-Flyer:

Mit Studiengebuehren und Hochschul'freiheits'gesetz wird die Uni zur Fabrik gemacht – mit zwangszugeteilten Lehrveranstaltungen, Anwesenheitskontrollen und inhaltlich entleerten und normierten Modulhaeppchen. Der Bachelor-Kurzstudiengang soll billigere Arbeits- kraefte liefern, die im Dauerstresszustand ausgebildet werden. Der Mehrheit wird der Zugang zu wissenschaftlichem Arbeiten vorenthalten, damit in kleinen exklusiven Zirkeln bequemer fuer die Wirtschaft geforscht werden kann. Viele u. a. finanziell benachteiligte Menschen werden durch Studiengebuehren von vorneherein ausgeschlossen. Wir fordern selbst bestimmte, interdisziplinaere Bildung fuer alle – gebuehrenfrei!


Und es geht doch, wenn sie nur wollen:

Studiengebuehren in Hessen beinahe abgeschafft

Mit einigen Haken sind die Abstimmungen im hessischen Landtag behaftet, aber es bewegt sich endlich was.
Siehe Uni-Spiegel und Uebergebuehr.de (links)
Weitere Proteste zur endgueltigen Abschaffung laufen.
Berichte aus der DuMont-Presse: KSTA und Frankfurter Rundschau (FR) als PDF.


Skandal: AStA der Uni Koeln bringt eigene StuPa-Sitzung willkuerlich zum Platzen.
Aus Furcht vor einer oeffentlichen Berichterstattung hat die Unabs-Lust-Koalition die SP-Sitzung am 28.05.08 nach Eroeffnung der Tagesordnung, in fortgeschrittener Sitzung, zur Aufloesung durch das Verlassen des Sitzungssaales (Beschluszunfaehigkeit) gebracht und sich damit wieder aus der Affaere um einen umstrittenen Antrag der Unabhaengigen (Unabs) an der Uni Koeln, gebracht.
Wir dokumentieren hier einen Report (pdf) ueber die Sitzung von einem Korrespondenten der NRhZ, welcher den Aufstand der Anstaendigen selbst, zuforderst miterleben durfte und aus welchem eindeutig hervorgeht, mit welchen Einschuechterungsversuchen versucht wird sich nun auch im Bereich oeffentlicher Sitzungen der Studierendenschaft, der pflichtgemaeszen Beobachtung von Vorgehensweisen zu entziehen. Vielleicht mag das auch am Parlamentarismus und dem streben nach Macht in solchen Systemen selber liegen. Aber, nur wenige Beispiele, aus anderen Parlamenten sind uns bisher ueber solches anmaszendes Verhalten bekannt.
Wer keine Politik machen will, soll die Zeit auf dem braunen Sofa oder "auf Kneipe" mit der Fuszball-EM verbringen, wie es sich einige Mitglieder der entsprechenden Fraktionen offensichtlich zumeist wuenschen.
Nachdem wir im SP bereits die Wahl der Fachschafter-Jura anzweifeln mussten und die Wahlsitzung des AStAs wegen wiederholt starken Alkoholkonsums der Lust und Unabs, im Parlament, beendet und verlegt werden musste, ist dies die bislang eindeutigste Zurschaustellung des absolut herrschsuechtigen Verhaltens der Maennerdominierten AStA-Fraktionen.
Siehe hierzu unsere Berichte aus dem Studierendenparlament. (html Link).


29.05.2008

Erste Tagung des Hochschulrats an der Uni Koeln gestoert.

Zweiter Aktionstag gegen den Hochschulrat und die Studienbedingungen an der Uni Koeln

Reclaim the uni! Klappe - die Zweite


Flyer 29.05.08 (bmp)


Unsere Rede gegen den Hochschulrat (pdf).

Unsere Pressemitteilung (pdf) zum zweiten Aktionstag gegen den Hochschulverrat.
Sowie dokumentation der PM des Buendnisses und der Boykottgruppe (pdf).
Reportage; "Inauguration des „Hochschulrates“ an der Universitaet Koeln - Professor Un-Rat und Dr. Seltsam" " (pdf) aus der NRhZ.


22.05.2008

Widerstands-Aktionscamp auf den Uniwiesen

Fuer die Aktionswochen rund um den Campus hat sich eine Camp-AG gebildet. Das Camp an der Mensa steht und bietet gelegentlich eine offene Wakue, Vortraege und Teach-Ins zur freien Bildung und anderen Themen fuer Alle an. Besprechungen sind jeden Abend um 18Uhr am blauen Pavillon im Camp oder in der ESG.

21.05.2008

Der Redebeitrag (pdf) der AL zum ersten "Reclaim-the-uni!"-Aktionstag (21.05.2008)
und die Dokumentation der Pressemitteilung (pdf) der spontanen Aktionsgruppe.

Wir bedanken uns bei Carlos Olaya von SINALTRAIL und der Frau aus Kenia fuer ihre Redebeitraege (am offenen Mikro) ueber soziale Kaempfe weltweit, den Rappern von BAMBAM BABYLON BAJASCH fuer die tolle Unterstuetzung, die guten Rhymes und bei der FS-Geographie fuer das Soundsystem und die fortwaehrende Solidaritaet, sowie allen AktionistInnen fuer ihren spontanen Einsatz und den Mut die offenen Handlungsraeume zu uebernehmen.
Der AKJ wird fuer Fragen zu "Recht und Ordnung" im Camp fuer Euch ansprechbar sein.


Wir dokumentieren an dieser Stelle den Artikel der NRhZ: "Rebellion liegt in der Luft"

26.05.2008

Stupa-Sitzungsmarathon 26.-28.05.2008

Mittwoch, den 28.05.08, ist die letzte StuPa-Sitzung in Folge.
Der alte/neue, langweilige, Unabs-Lust-AStA hat seinen aufgeblasenen Haushalt mit fast 100.000EUR Ruecklagen beschlieszen lassen und hatte dazu drei Sitzungsabende des StudentInnenparlamentes in Folge angesetzt.
Alle SP-Sitzungen finden wieder ab 20Uhr im (stinkenden) Kurt-Alder-Hoersaal der Chemie statt.
Kommt hin und schafft mit uns Oeffentlichkeit.

Die Unabs gefaehrden die freien Wahlen der verfassten Studierendenschaft an der Uni Koeln.
In einem Antrag der AStA-tragenden-Fraktion der "Unabhaengigen" (Unabs) an der Uni Koeln wird ihre politische Ansicht von Wahlberechtigung deutlich.
Unter rein oekonomischen Begruendungen, einem schnell bilanzierten sog. "Einsparpotential" von gerade 1.750EUR, wollen sie drei Wahlurnen zu den naechsten Wahlen im Herbst 2008 abschaffen.
Betroffen davon sollen sein 1. die Urne in den Gebaeuden der Geowissenschaften in welchen StudentInnen aus Geologie, Mineralogie, Kristallographie, Geographie, Biochemie, Molekularbiologie, Gentechnologie und Nuklearchemie waehlen gehen koennen.
2. Die Urne in der Klosterstrasze, der sie ein "Einsparpotential" von 700EUR zuschreiben.
3. Die Wanderurne, eine wichtige Urne fuer die flexiblen Wahlmoeglichkeiten der StudentInnen der Zahnmedizin und anderer.
Dasz mit dieser Aenderung die weitere Stagnation der Wahlbeteiligung und infolgedessen auch noch mehr politische Gleichgueltigkeit einhergehen wird, wurde anscheinend bewusst offen gelassen.
Wir werten diesen Antrag als einen offenen Affront und Angriff auf die Wahlrechte der verfassten Studierendenschaft. Es kann sogar von offener Wahlmanipulation gesprochen werden, wenn bewusst eine Urne (an den Geowissenschaften) geschlossen wird, die bisher immer den linken Hochschulgruppen mehr Stimmen einbrachte).
Nicht geklaert sind dahingegen immer noch ob es z.B. genug Wahlmoeglichkeiten fuer Menschen mit Behinderung gibt und ob genuegend politische Aufklaerung betrieben wird um die Wahlbeteiligung zu verbessern.
Die AL hat dazu noch einige Gegenstandpunkte und wird gezielte Forderungen stellen.

Der 21. Mai war der

Reclaim the uni! Aktionstag gegen die Einfuehrung des Hochschulrates


Mit Kundgebungen, Musik und Aktionen ab 10.00 Uhr auf dem Albertus-Magnus-Platz wurde dem Rektorat maechtig eingeheizt.
Wir dokumentieren hier den Aufruf und Aktionstext (pdf) der Widerstandsgruppe fuer freie Bildung ("neue Perspektiven").
Am 21.05.08 war der Aktionstag gegen die Einfuehrung des Hochschulrats, gegen Studiengebuehren und gegen die allgemeine Misere an der Uni Koeln und ueberall. An diesem Tag versammelte sich der nicht mehr sehr aussagekraeftige Senat der Uni Koeln um 15.00 Uhr im Hauptgebaeude, um die neue Bildungs-Junta (lat.: = Verbindung) den sog. Hochschulrat (HSR, siehe unten) in Koeln durchzuwinken, die zukuenftig die Albertus-Magnus-Bananenrepublik zu Koeln kommandieren darf. Verschiedene Basisgruppen, Fachschaften und Hochschulgruppen haben dagegen zu einem groszen "Reclaim the Uni"- Event aufgerufen, um die LobbyistInnen von Bayer, IBM, Deutscher Bank usw. ins Exil nach Liechtenstein zu schicken.


Und das wird nicht das letzte Mal gewesen sein - wir kommen wieder keine Frage - dies ist nicht das Ende aller Tage. Aufruf des Buendnisses fuer Freie Bildung Koeln (pdf).

Hochschul(-ver)Rat

Infos (hochschulrat.html) zur geplanten inthronisierung des Hochschulrats (HSR)

Zusammensetzung an der Uni Koeln


Der HSR ist das, nach den neuen Hochschulgesetzen, offizielle auszenstehende Gremium, welches mehrheitlich von VertreterInnen der Wirtschaft besetzt sein und offiziell von auszen, ohne jedwede Beteiligung der Studierenden oder Mitarbeitenden auf die Uni einwirken wird.
Mit der oeffentlichen Benennung auf einer der naechsten (und damit letzten aussagekraeftigen) Senatssitzungen wird der HSR offiziell ueber der Uni Koeln legitimiert werden, so wie es auch schon an diversen anderen Unis in NRW geschehen ist. Siehe Bonn.

Es handelt sich hierbei nur um vorab bekannte Informationen einer Auswahlliste, die aber so mit allerhoechster Wahrscheinlichkeit auch Realitaet werden wird, wenn sich die Proteste gegen den HSR nicht mehr verstaerken lassen.

Bisher wurden fuer den HSR der U.K. von der Vorschlagskommission benannt:
1. Externe Mitglieder
"Kompetenzbereich Kultur": N.N.
"Kompetenzbereich Recht": Dr. rer. nat. (Physik) Richard Pott (55), Vorstand Bayer AG, Regionalzustaendigkeit "Amerika, Afrika und Naher Osten".
"Kompetenzbereich Wirtschaft": Dipl. Kfm. Hermann-Josef Lamberti (52), frueher im Vorsitz der Geschaeftsfuehrung bei IBM, jetzt Vorstand Deutsche Bank, Aufsichtsrat Deutsche Boerse AG, Fiat S.p.A., Carl Zeiss AG.
"Kompetenzbereich Wissenschaftsorganisation": Prof. Dr. phil. nat. Urs Wuergler (63), Rektor der Uni Bern.
"Kompetenzbereich Wissenschaft": Dr. rer. pol. Rolf Dobischat (58), Praesident des deutschen StudentInnenwerkes.
Dr. phil. Hans-Joachim Gehrke (63), Praesident des dt. Archaeologischen Institutes.
Prof. Dr. rer. nat. (Biologie, Genetik) Andreas Radbruch (56), Prof. fuer Experimentelle Rheumatologie an der Berliner Charite (HU), Dt. Akademie der Naturforscher Leopoldina.
2. Interne Mitglieder
Prof. Dr. phil. Ursula Peters (64), ehem. Senat U.K. (1998-2004), Vizepraesidentin der DFG.
Prof. Dr. jur. Ulrich Preis (52), Prodekan Jur. Fak. U.K., 2001-2002 Mitglied der Regierungskommission des B-Landes NRW zur Reform des oeffentlichen Dienstes.
Prof. Dr. rer. nat. (Phys. Geographie, Palaeontologie) Ulrich Radtke (53), bisheriger Dekan der Mat.Nat.Fak. U.K., in der Dt. Akad. d. Nat. Forscher Leopoldina, ist zurueckgetreten und geht an die Uni Essen/Duisburg.
(Informationen aus einem Papier der "Vorschlagsliste der Findungskommission fuer die Wahl zum Hochschulrat der Universitaet zu Koeln" und von der letzten SP Sitzung, Befragung des AStA, Vorstand.)
Nach neuesten Berichten des ASTA-Vorstandes auf der SP Sitzung vom 28.04.08 soll nun die letzte VertreterIn fuer den HSR aufgestellt worden sein.
Es gilt weiterhin die Einsetzung des HSR zu blockieren und zu verhindern, genau so wie die Studiengebuehren verhindert werden mussten und wieder abgeschafft werden muessen.



19. Mai, Montag

"Kick it like Frankreich"

Film und Diskussion
19.30 Uhr im Hoersaal VI, Uni-Hauptgebaeude
2006 streikten und demonstrierten StudentInnen in Hessen gegen die Einfuehrung von Studiengebuehren. Sie blockierten Autobahnen und Bahnhoefe und bezogen sich dabei auf die erfolgreiche Kampagne gegen die drohende Einfuehrung von Billigloehnen fuer BerufsanfaengerInnen in Frankreich. Der Film zeigt einen Querschnitt durch die Bewegung der StudentInnenproteste in Hessen (Frankfurt) 2006.
VeranstalterInnen: Offene Widerstandsgruppe (Neue Perspektiven) Uni Koeln, AL und StAVV




26.01.2008

Demonstration gegen Studiengebuehren und das BVG-Urteil von 2005 am Samstag in Frankfurt a.M. (Opernplatz)


Am Tag des Weltsozialforums wird ein Bus von Koeln nach Frankfurt fahren damit sich Menschen der zentralen Demonstration gegen den systemarischen Bildungs- und Sozialabbau anschlieszen koennen.
Aufruf des AStA der Uni Frankfurt (link).
Der Bus faehrt, am Samstag, 26.01.2008, ab 11Uhr (ACHTUNG GEAENDERT! NICHT am Albertus-Magnus-Platz sondern), an der Mensa, Zuelpicherstr., Uni Koeln.
Treffen zur weiteren dezentralen Kundgebung und Spontidemo um 14Uhr, ebenfalls auf dem A-M-P, Uni Koeln.
Wir dokumentieren hier den Flyer und Aufruftext (pdf) der neuen Widerstandsgruppe gegen Gebuehren, Oekonomisierung (privatwirtschaftliche Interessen), BA/MA-Studiengaenge, Zwangsverschulung, Verordnungen, Zulassungsbeschraenkungen, Kontrolle (u.a. durch den neuen Hochschulrat) von Auszen und (elektronische, digitale) Ueberwachungssysteme (KLIPS) an der Uni Koeln.
Und rufen hiermit noch einmal nachdruecklich zum Boykott der Studiengebuehren auf: www.studiengebuehrenboykott.uni-koeln.de
Freie Bildung fuer Alle und zwar umsonst und ueberall!



2007

Skandal um die Verwendung der Studiengebuehren!
Uni Koeln fuehrt Schattengeldkonten.


Wie der Koelner Stadtanzeiger berichtete hat die Uni Koeln "nur ein Viertel der Studiengebuehren fuer die Verbesserung der Studienbedingungen ausgegeben".

Die Uni braucht also anscheinend doch kein Geld fuer das naechste und auch nicht fuer das uebernaechste Semester um mehr Lehrpersonal einzustellen (o.ae.???), denn sie hat ja genug auf Seite gelegt...? Oder wie sind solche Geldgeschaefte zu verstehen?
Wir berichteten bereits in unserem Flyer aus der Wahlzeit ueber die seitens der Unileitung bisher verdeckt gehaltenen Finanzmachenschaften, die selbst dem so genannten Innovationsministerium und Minister Pinkwart sauer aufgestoszen sind und die sogar zu einer Debatte im Bundestag gefuehrt haben.
Steckt bei der Uni etwa die Angst vor Rueckforderungen hinter dem hemmungslosen beiseite Schaffen auf eigene Konten, oder wissen sie einfach nicht wo sie das Geld hinschieben sollen, wenn keine Sachzwaenge mehr auf der Hand liegen?
Wir veroeffentlichten in unseren Flyern dazu die Berichte vom Koelner Stadtanzeiger vom 5. und 6. Dezember 2007.

"Laut Verwendungsnachweis entfielen drei Millionen Euro fuer den Ausfallsicherungsfonds der NRW-Bank. Knapp eine Million Euro verwendete die Uni fuer die Verwaltung der Studiengebuehren. Von den restlichen knapp 13 Millionen flossen rund 2,7 Millionen in Personalkosten und 4,2 Millionen in Sachmittel, zum Beispiel fuer Bibliotheken und Computer. In diesen Sachmitteln ist eine Rueckstellung von 2,8 Millionen enthalten, unter anderem als Anspar-Rate fuer Veranstaltungsraeume. 6,1 Millionen Euro, so Eumann, seien in das naechste Jahr uebertragen worden. Bei den Studenten seien also lediglich 4,1 Millionen Euro zur Verbesserung der Studienbedingungen angekommen."
(KSTA: Studiengebuehren erst einmal zurueckgelegt, VON HEINZ TUTT UND CHRISTIAN HUeMMELER, 05.12.07, 20:41h, AKTUALISIERT 07.12.07, 12:11h)


Links zu den Artikeln vom 05.12.07 und vom 06.12.07.

Dasz die Uni unter groszem Druck steht und sich bemueht ein Bild der Transparenz zu schaffen, zeigen die aktuellen Mitteilungen der Pressestelle:


Satzung zur Aenderung der Satzung der Universitaet zu Koeln ueber die Erhebung von Studienbeitraegen und Hochschulabgaben (Studienbeitragssatzung 22.11.07)

Hier unser kurzer Flyer mit Berichten nach der Wahl. U.a. Vom letzten Widerstandstreffen gegen Studiengebuehren, am 13.12.07, mit Berichten aus Frankreich und Griechenland. Inklusive einem weiteren skandaltraechtigem Artikel aus dem Koelner Stadtanzeiger vom 11.12.07 (Interview mit Rektor Freimuth), in dem der Rektor seine (gewollte?) Unkenntnis ueber die tatsaechlichen Verhaeltnisse kundgibt und sein Wissen über die gewollten Unterfinanzierungen leugnet.



Mit den folgenden Zielen hat sich eine Gruppe von Studierenden am vergangenen Donnerstag, den 13. Dezember 2007 zusammengefunden, um wieder mit Aktionen einen Veraenderungsimpuls in die Hochschule hinein zu tragen: Aufruf zur Aktion! Demokratische selbststaendige Versammlung zur Vorbereitung neuer konkreter Perspektiven Fuer einen gemeinschaftlichen Widerstand in Koeln! Fuer freie staatliche Universitaeten! Gegen Studiengebuehren, Klips, und andere aktuelle Probleme der Universitaeten hier in Koeln, in Deutschland, in Europa und weltweit! Weil Bildung keine Ware ist! Weil WIR nicht zu kaufen sind! Hochschulen sind als langfristige soziale Investition vom Staat zu verwalten und zu finanzieren!

Die Menschen an der Uni Koeln bekamen hier u. a. eine aktuelle Solidaritaetserklaerung von BesetzerInnen franzoesischer Universitaeten vorgelesen. Die StudentInnen treffen sich dort im Raetesystem einmal monatlich an ihren besetzten Unis. Auszerdem wurden Vorschlaege gesammelt, wie Widerstand gegen das Hochschulfreiheitsgesetz, Studiengebuehren und Weiteres leisten koennen. Beim naechsten Treffen wird die AL das Paula-Konzept vom Protest gegen den G8 Gipfel in Heiligendamm vorstellen, um zu ueberlegen, ob dieses auf den Campus uebertragbar ist. Ueberlegt Euch ebenfalls Vorschlaege zum Vorgehen und kommt zahlreich! Naechstes Treffen der Aktionsgruppe „Widerstandunikoeln@yahoo.com“ ist am Donnerstag, den 10. Januar 2008 um 19:30 Uhr im Hoersaalgebaeude, Hoersaal G

Bundesweiter Aktionstag gegen Studiengebuehren und Eliteunis: am Samstag, den 26. Januar 2007




Donnerstag, den 29.11.2007
Studierenden- Vollversammlung
14:00 Uhr Hoersaal A1, Hoersaalgebaeude
Thema: Studiengebuehren!
Fuer die Dauer von offiziellen Studierendenversammlungen, die das Studierendenparlament, bzw. der AStA und das Praesidium des Studierendenparlaments einberufen haben, sind StudentInnen von ihren Veranstaltungen befreit. Es genuegt die Vorlage einer Einladung zur VV.


Die AL kaempft auch auf dem hochschulpolitischen Parkett weiter um die Rechte aller Studierenden und derer die aus finanziellen o.a. Gruenden noch nicht studieren koennen, aber studieren wollen.
Andere Buckeln - wir kratzen!
Seitdem der Studiengebuehrenboykott AK fuer die Rechte aller Studierenden an der Uni kaempft verweilt der AStA, mit einer Mehrheit im Studierendenparlament (SP), in einer Blockadehaltung der weiteren Proteste und spricht sich kaum im positiven Sinne fuer die Studierendenschaft aus.
Der Wille gegen die unertraeglichen Zustaende zu kaempfen wird also von diesen technokratisch-angepassten (Unabs/Lust) VertreterInnen ebenso mit ihrer Manier gebrochen wie es sonst dagegen nur die Reihen der totalitaeren ProfessorInnen zu zeigen gewohnt sind.
Zudem haben sich weitere Kreise der Studierendenvertretungen auf die leicht zu gewinnenden Seiten des in reaktionaerer Weise lediglich Ansprueche des eigenen Status verteidigenden und nur die marginalsten Aufgaben und Service verwaltenden AStAs geschlagen.
Wer kaempft kann verlieren - wer nicht kaempft hat schon verloren.

Wir dokumentieren hier im folgenden die:
"Resolution der Vollversammlung der Uni Köln vom 18. Januar 2007"

»Studiengebühren sind inakzeptabel! Die Studierendenvollversammlung der Uni Köln begrüßt daher die länderübergreifende Initiative der solidarischen und kollektiven Verweigerung der Zahlung der allgemeinen Studiengebühren.
Die Vollversammlung fordert den AStA auf, die notwendigen finanziellen Mittel für die Realisierung eines solchen Studiengebührenboykotts zur Verfügung zu stellen (z. B. Bekanntmachungen durch Flugblätter und Plakate sowie Anwaltskosten für das Treuhandkonto), damit dieser auch in Köln – bezogen auf die Überweisung zum Wintersemester 2007/2008 – durchgeführt werden kann.
Die Planung und Durchführung des Boykotts wird durch einen Arbeitskreis realisiert.«

(einstimmig bei 2 Enthaltungen beschlossen)


www.studiengebuehrenboykott.uni-koeln.de


2007




Solidarischer Gebührenboykott jetzt!

Wir unterstuetzen seit der unzulaessigen Einfuehrung der Gebuehren die Vorbereitungen des Boykotts der allgemeinen Studiengebuehren an der Uni Koeln. Da wir nur in einer voelligen Aenderung des Systems eine Verbesserung sehen und erst die Gebuehrenfreiheit mit dem Weg zur freien Bildung fuer alle Menschen als wirkliche Alternative durchsetzen wollen.



2006



Die Studiengebühren, an der Uni Köln, wurden am 24. Mai, in geheimer Sondersenatssitzung, im “Kernforschungszentrum Jülich”, mit einem völlig undemokratischen Beschluß, unter Ausschluß der Öffentlichkeit, bei 7:1 Stimmen eingeführt.



Fotodokumentation des StAVV von der Demo zur Verhinderung der Senatssitzung im Kernforschungszentrum Juelich (CERN).

Doku des StAVV ueber die Rektoratsbesetzung und Verhinderung der Senatssitzung am 03. Mai 2006 im Uni Hauptgebaeude.

Bilder vom Summer Of Resistance




Wir lehnen Studiengebühren grundsätzlich ab!

  • Sie sind gegen soziale Gleichheit gerichtet und benachteiligen und selektieren Studierwillige, die aus Familien von Lohnabhängigen kommen oder migrantischen Hintergrund haben.

  • Sie benachteiligen Frauen, die aufgrund durchschnittlich niedrigeren Einkommens wesentlich mehr Zeit brauchen, um die Gebührenschulden abzuzahlen.

  • Sie befördern die Privatisierung von Bildung und Ausbildung und sind ein Teil des generellen Angriffs auf bestehende Sozialleistungen und auf die Löhne und Arbeitszeiten der Lohnabhängigen.

  • Trotz anders lautender Zusagen werden die erwarteten 320 Mio. Euro aus den Taschen der Stu­dentInnen langfristig nicht bei den Hochschulen landen, sondern entsprechende Kürzungen des Bildungsetats nach sich ziehen – das ist die Realität überall da, wo bisher Gebühren eingeführt wordensind wie z. B. in Österreich, Australien oder einzelnen Bundesländern.

  • Im Zusammenspiel mit dem geplanten so genannten Hochschulfreiheitsgesetz führen Studienge­bühren zu einer weiteren Kommerzialisierung der Hochschulen, zum verschärften Wettbewerb der Hochschulen und Fachbereiche untereinander um Gewinne und Einnahmen.


FDP/CDU nennen ihre Studiengebühren-Konstruktion die »freiheitlichste in der BRD«. Indem sie die einzelnen Hochschulen ermächtigen und ermuntern, in eigener Verantwortung Studiengebühren einzuführen, wollen sie den Unmut und den Frust von sich ablenken. Man sich nicht selbst die Finger bei der landesweiten Einführung von Gebühren verbrennen, sondern die einzelnen Hochschulen die Kastanien aus dem Feuer holen lassen. An der Uni Köln treffen sie auf willige Unterstützer; der amtierende Rektor Freimuth ist ein energischer Befürworter von Studiengebühren.


Im Sommersemester 2005 gab es an vielen Hochschulen Proteste und Aktionen, den Summer of Resistance. An der Uni Köln wurde an EWF, HPF, Phil und Biologie gestreikt und demonstriert. Viele Unterschriften gegen Studiengebühren wurden gesammelt. Einige Engere Fakultäten bzw. Fachbereiche sprachen sich gegen die Einführung von Studiengebühren aus, z. B. an EWF und Math.-Nat.

Bisher haben sich Rektorat und Senat über diese Opposition hinweggesetzt. Am 30. November 2005 beschloss der Senat, dasz er »in der Einführung von Studiengebühren große Möglichkeiten zur Verbesserung der Lehre und der Studienbedingungen (sieht). Er begrüßt daher grundsätzlich die Einführung von Studiengebühren« (www.uni-koeln.de/pi/i/2005.188.htm). Der nächste Schritt wäre die Erstellung und der Erlass einer Beitragsordnung. Einige Hochschulen in NRW weigern sich zwar, Gebühren einzuführen. Eine landesweite AG der Hochschulrektorenkonferenz NRW sitzt aber z. Zt. daran, klammheimlich eine Musterordnung zu entwerfen. Sie wird im Senat am 3. Mai bzw. spätestens bei einer Sondersitzung des Senats am 24. Mai vorliegen und soll gegen alle Widerstände durchgepeitscht werden. Vorher finden auch noch Sitzungen von Engeren Fakultäten statt, auf denen die Gebührenordnung diskutiert werden wird.

Die Zeit drängt für die Studiengebühren-BefürworterInnen. Sie müssen die Fristen für die Erstellung der Rückmeldeunterlagen einhalten, sonst ist das Wintersemester als Starttermin für Studiengebühren in Köln gescheitert.

Am 16. März 2006 hat die Mehrheit von CDU/FDP im Landtag ein Gesetz verabschiedet, mit dem den Hochschulen in NRW die Möglichkeit gegeben wird, selbst über die Einführung von Studiengebühren zu beschließen. Es ist seit dem 1. April in Kraft. Nun steht im Laufe des Mai 2006 die Entscheidung an, ob an der Universität Köln Studiengebühren eingeführt werden sollen.

Gegen Studiengebühren!

Das so genannte Studienbeitragsgesetz (www.innovation.nrw.de/) beinhaltet unverändert die seit November 2005 bekannt gewordenen, heftig kritisierten Eckpunkte. Ab sofort darf jede Hochschule Studiengebühren einführen. Das heißt insbesondere:

  • Es können bis zu 500 Euro je Semester Studiengebühren von allen eingeschriebenen StudentInnen verlangt werden, egal in welchem Studiensemester sie sich gerade befinden. Sie werden zusätzlich zu den bisherigen Sozialbeiträgen erhoben. So genannte „Ausländische Studierende“ zahlen zusätzlich noch 150 Euro drauf.

  • Ab dem Wintersemester 2006 können StudienanfängerInnen zur Gebührenzahlung gezwungen wer­den. Ab dem Sommersemester 2007 auch alle anderen! Legt Widerspruch ein. Es ist Euer Aller gutes Recht.

  • Kredite für die verlangten Gebühren gibt es nur für StudentInnen innerhalb der Regelstudienzeit plus vier Semester. Auf die Kredite werden voraussichtlich 6 Prozent Zinsen erhoben. Wer nicht zahlen kann, häuft einen Schuldenberg an oder fliegt raus.

  • Angesichts der desaströsen Studienbedingungen, die ein 'ordnungsgemäßes' Studium unmöglich ma­chen, erst recht ein sinnvolles, sollen so genannte Beschwerdestellen eingerichtet werden. Wer aufgrund fehlender Seminarangebote oder anderer Mängel ein Studiensemester zu verlieren droht, darf dann Gebühren-Rabatte beantragen. Damit soll jedoch lediglich ein individuelles Klagerecht ausgehebelt werden.


(Nicht nur) StudienanfängerInnen erhalten keine brauchbare Einführung oder Orientierung, werden über UK-Online zwangsverteilt auf Seminare oder erhalten gar keinen Zugang zu Lehrveranstaltungen; es hapert selbst an den simpelsten Dingen – seien es Lehrbücher oder Praktikumsplätze und daran wird sich auch mit Studiengebühren bei dieser Politik und Struktur nichts ändern.



Summer Of Resistance Reloaded - Proteste 2006
Protestvideo der RektorristInnen vom Summer Of Resistance, Rektoratsbesetzung (und Rektoratssong) 2006.
Protestsong der Studis im Rektorat.

Kampf gegen allgemeine Studiengebühren im Sommersemester 2006 an der Uni Koeln.

Die Uni Köln hält an der Einführung der allgemeinen Studiengebühren fest.

ACHTUNG! Verschleierte Sondersenatssitzung!

Der Rektor greift zu einer höchst unlauteren Methode um die Sondersenatssitzung unter Ausschluß der Öffentlichkeit durchsetzen zu können. Diese Reaktion, der Rueckzug in den Hochsicherheitstrakt des Atom-Kernforschungszentrums Juelich, ist mehr Repression denn je, führt uns aber gleichzeitig die Ohnmacht und Schwächen der Herrschenden vor, wenn sie etwas durchsetzen wollen und sich die Gewalt dazu nicht legitimieren lässt und ihre eigene strukturelle Gewalt dafuer nicht ausreicht.
Haltet Euch also morgen bereit für weitere Aktionen zum Widerstand gegen Studiengebühren und Sozialraub!
Treffen aller Protestierenden ab 10:00Uhr auf dem Albertus-Magnus-Platz, vor dem Hauptgebäude.

Wir widersetzen uns dieser undemokratischen und sogar gesetzesbeugenden Vorgehensweise.

Wer die Gebühren wirklich verhindern will kommt mit nach Juelich!

SUMMER OF RESISTANCE RELOADED”!

Unsere Pressemitteilung gegen das Vorgehen des Rektors. (pdf)

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Flyer: Ablehnnung der Studiengebühren (pdf)
+ Flyer:Nachlaufende Studiengebühren! (pdf)



   

Links und Empfehlungen:


Astawatch.uni-koeln.de:

Dem AStA der Uni Köln auf die Finger schauen
.
Verschiedene andere Astawatchwebprojekte gibt es in der BRD. Zumeist überall da wo es einen rechten und zumindest neoliberalen-neokonservativen oder sich unpolitisch gebenden Asta gibt. Und Achtung! Die neuen Jusos an der UK sind z.T. ebenso rechts! Dies zeigt sich z.B. daran, dasz sie die Forderung nach mehr Parkplaetzen mit anderen sozialen und oekologischen Fragen gleichsetzen.


Der
Studiengebuehrenboykott AK
an der Uni Koeln


Die Freie Uni Koeln (FUK)


Infos ueber die Hintergruende der Umstrukturierung des Bildungssystems (das CHE) und Materialien gegen Bertelsmann:
Anti-Bertelsmann.de




Solidaritaet und Freiheit fuer politische Gefangene weltweit




Die BUKO Pharma-Kampagne







BUKO Kampagne gegen Biopatente
Aktionen zur COP9 Konferenz in Bonn




Anti-Atom-Aktuell (Termine)


Stoppt die Biospritluege



Die Clean Clothes Campaign

Kampagne fuer die Rechte von TextilarbeiterInnen weltweit




wwr






Einstellung aller 129a Verfahren
Abschaffung von 129a&b



Anti-G8-WWG

Anti-G8-Buendnis Koeln

www.GipfelSoli.org


"Bundeswehr - Wegtreten"

Koelner Initiative gegen die Militarisierung der Gesellschaft



Die Kampagne zum Boykott der Coca-Cola-Company
Solidaritaet mit den kaempfenden GewerkschafterInnen in Kolumbien und den betroffenen Menschen in Indien und anderswo.


Der koelner "Infoladen"
(Die LC36)

am Bf West
Hans-Boeckler-Platz
(Wohnen und Leben e.V.)




2005

Sonntag, 1. Mai 2005: Raus zum 1. Mai!

1. MaiDer 1. Mai ist der Kampftag für soziale Rechte. Daher raus zum 1. Mai - auch für das Recht auf Bildung!

KÖLN
12 Uhr: Hans-Böckler-Platz
13 Uhr: Heumarkt

DÜSSELDORF
30. April, 18 Uhr:
Oberbilker Markt

WUPPERTAL
14 Uhr: Platz der Republik

BERLIN
17 Uhr: Oranienplatz


2004

Abschied von 20.000
Die Studiengebühren kommen, Tausende StudentInnen müssen gehen
(aus: AL-Info Nr. 80 - Juni 2004)

Erster Erfolg für Sammelklagen gegen Studiengebühren
Flugblatt vom 4. Mai 2004

Die Uni geht "uk-online"
Stück für Stück wird die gesamte Universität elektronisch erfasst.
(aus: AL-Info Nr. 79 - April/Mai 2004)

Studienkonten
(aus: AL-Info Nr. 79 - April/Mai 2004)

Bildung für alle!
(aus: Welcome! Sommersemester 2004)

Studienkonten - unplugged?
Die Studienkonten machen der LKW-Maut Konkurrenz
(aus: AL-Info Nr. 78 - Januar/Februar 2004)

Demonstration gegen Bildungs- und Sozialabbau
(aus: AL-Info Nr. 78 - Januar/Februar 2004)

Kritik unerwünscht
Senat der Uni findet Kritik am Sozialabbau "unakademisch"
(aus: AL-Info Nr. 78 - Januar/Februar 2004)

Kasse leer? - Schnauze voll!
Agenda 2010, Hartz, Rürup, Gesundheitsreform, Bildungsabbau: Unsere Agenda heißt Widerstand!


2003

Platzt der Kragen auch in NRW?
Streiks und Großdemonstrationen gegen Studiengebühren von München bis Berlin
(aus: Wahlzeitung Winter 2003/2004)

Mit Planwirtschaft zur Marktwirtschaft
Der Fünfjahresplan der Ökonomisierung der Hochschulen schreitet voran
(aus: Wahlzeitung Winter 2003/2004)

Kurzmeldungen Bildungspolitik
uk-online, Sammelklagen, Hochschulkonzept 2010, Das Letzte
(aus: Wahlzeitung Winter 2003/2004)

Studienkonten
Studienkontenmodelle für 2004 und 2007
(aus: Wahlzeitung Winter 2003/2004)

Weltklasse im Auslesen
"Wozu braucht ein Müllmann Abitur?"
(aus: Wahlzeitung Winter 2003/2004)

Aktionsbündnis gegen Studiengebühren
(aus: Wahlzeitung Winter 2003/2004)

BAföG-Skandal
Sind alle StudentInnen SchmarotzerInnen?
(aus: Wahlzeitung Winter 2003/2004)

Demos, Streiks und Sammelklagen
In immer mehr Bundesländern regt sich studentischer Widerstand
(aus: AL-Info Nr. 76 - November 2003)

Bildung für alle!
(aus: Welcome! Wintersemester 2003/2004)

Studienkonten leeren sich von selbst
Die rot-grüne Landesregierung und ihre "innovativen" Studiengebühren
(aus: AL-Info Nr. 75 - Juni/Juli 2003)

Kurzmeldungen: BAföG-Datenabgleich; Bachelor und Master
(aus: AL-Info Nr. 75 - Juni/Juli 2003)

Bildung für alle!
(aus: Welcome! Sommersemester 2003)


2002

Tote Hosen im Senat
Ende des Patriarchats - ein Mythos
(aus: Wahlzeitung Winter 2002/2003)

Der Kragen ist geplatzt! Weg mit den Studiengebühren!
Eine kleine Chronik des Streiks im Sommersemester
(aus: Wahlzeitung Winter 2002/2003)

Aktionsbündnis gegen Studiengebühren
(aus: Wahlzeitung Winter 2002/2003)

Schritt für Schritt eine neue Hochschule
Schluss mit der Salamitaktik, jetzt wird aufgegessen
(aus: Wahlzeitung Winter 2002/2003)

Nazis an der Hochschule
Unter den Talaren der Muff der Dreißigerjahre
(aus: Wahlzeitung Winter 2002/2003)

Haste was, dann biste was
Neue Studie belegt erneut starke soziale Selektion beim Bildungszugang
(aus: Wahlzeitung Winter 2002/2003)

Unsere Proteste lohnen sich
Demo "Wer jetzt nicht handelt, wird beklaut" in Düsseldorf vom 23. November
(aus: AL-Info Nr. 72 - November 2002)

Es wird heiß im Winter
Studienkonten sind Studiengebühren
(aus: AL-Info Nr. 72 - November 2002)

Bildung für alle!
(aus: Welcome! Wintersemester 2002/2003)

Mit VWL gegen Studiengebühren!
Studiengebühren aus ökonomischer Perspektive
Vortrag und Diskussion mit Dr. Gerhard Wohlfahrt, Universität Graz
Donnerstag, 24. Oktober 2002, 17 Uhr

Also doch! Rot-grüne Landesregierung will Studiengebühren in NRW
Flugblatt vom Juli 2002

Aufbruch zum Elitestudium
TU München plant Studiengebühren von 5000 bis 6000 Euro
(aus: AL-Info Nr. 70 - Juni 2002)

Gebühren: Es geht um mehr
Dienstleistungsunternehmen statt Bildungseinrichtung
(aus: AL-Info Nr. 70 - Juni 2002)

Die unendliche Geschichte
Die Rückkehr der Studiengebühren
(aus: AL-Info Nr. 69 - Mai 2002)

StudentInnen in NRW wehren sich gegen Pläne der Landesregierung
Pressemitteilung des Aktionsbündnisses gegen Studiengebühren Nordrhein-Westfalen (ABS NRW) vom 8. Mai 2002
(aus: AL-Info Nr. 69 - Mai 2002)

Gute Gründe gegen Gebühren
"Studienabbruch statt Studienabschluss"
(aus: AL-Info Nr. 69 - Mai 2002)

Ab 2003 Gebühren in NRW
50 bis 650 Euro pro Semester und StudentIn
(aus: AL-Info Nr. 69 - Mai 2002)

Technik, die bespitzelt
Wo "Innovation" draufsteht, ist Kontrolle drin!

Das Unijournal der Universität zu Köln AG (2012 bzw. 2002)
als pdf zum Anschauen und Downloaden
(Die Erstausgabe erschien 1997.)

Rot-grüne Ablenkungsmanöver
Studiengebühren werden umbenannt
(aus: AL-Info Nr. 68 - April 2002)

Bildung für alle!
(aus: Welcome! Sommersemester 2002)


2001

Recht auf Bildung für alle
Die Ökonomisierung der Bildung schreitet voran
(aus: Wahlzeitung Winter 2001/2002)

Keine Gebühren
Schluss mit der Salamitaktik
(aus: Wahlzeitung Winter 2001/2002)

Anschlag der Behler-Clement-Fraktion
Lehre wie im 19. Jahrhundert
(aus: Wahlzeitung Winter 2001/2002)

Kampf dem Qualitätspakt
(aus: Wahlzeitung Winter 2001/2002)

Studiengebühren in NRW
Die Salamitaktik darf nicht aufgehen!
(aus: AL-Info Nr. 65 - November/Dezember 2001)

Uniweite Vollversammlung
Montag, 26. November 2001
(aus: AL-Info Nr. 65 - November/Dezember 2001)

Andere Länder ...
... andere Studiengebühren
(aus: AL-Info Nr. 65 - November/Dezember 2001)

Bildungspolitik aktuell
(aus: Welcome! Wintersemester 2001/2002)

"Expertenrat" & Qualitätspakt
PH, AfH und Phil. Fak. aktiv. Wo bleibt der AStA?
(aus: AL-Info Nr. 62 - Juni/Juli 2001)

Bulmahn weiß alles über dich!
Chipkarten und Kontrolle
(aus: AL-Info Nr. 62 - Juni/Juli 2001)

Der Expertenrat und die Folgen
Juni 2001

Schließungen drohen
Expertenrat legt Abschlussbericht vor
(aus: AL-Info Nr. 61 - April/Mai 2001)

ABS-Kongress
11. bis 13. Mai 2001 in Münster
(aus: AL-Info Nr. 61 - April/Mai 2001)

Bildung für alle!
(aus: Welcome! Sommersemester 2001)

Studiengebühren
Die Debatte ums Verbot geht weiter
(aus: AL-Info Nr. 60 - Januar/Februar 2001)

Unbekannt, aber wichtig
Die universitären Gremien stehen zur Wahl
(aus: AL-Info Nr. 60 - Januar/Februar 2001)


2000

Neue Chancen durch Bachelor und Master?
(aus: Wahlzeitung Winter 2000/2001)

Wem dient die Bildungsreform?
Bildung als Ware ist nicht das Wahre
(aus: Wahlzeitung Winter 2000/2001)

Ende offen: Studiengebühren
(aus: Wahlzeitung Winter 2000/2001)

Demokratiedefizit
Gremienwahlen an der Universität Köln
(aus: AL-Info Nr. 58 - November 2000)

Proteste in Wien
Studiengebühren in Österreich
(aus: AL-Info Nr. 58 - November 2000)

Bildung für alle!
(aus: Welcome! - Wintersemester 2000/2001

Wird das Studium noch teurer?
Der Kampf gegen Studiengebühren geht weiter
(aus: AL-Info Nr. 57 - Oktober 2000)

Dokumentation der Rede von Jutta Kahle auf der Demonstration gegen Studiengebühren am 7. Juni in Köln
(aus: AL-Info Nr. 57 - Oktober 2000)

Dokumentation der Rede von Markus Struben auf der Demonstration gegen Studiengebühren am 7. Juni in Köln
(aus: AL-Info Nr. 57 - Oktober 2000)

Audio: Reden auf der ABS-Demo am 7. Juni 2000 in Köln, zu hören mit dem Real Player

Auf die Straße!
Für ein gebührenfreies Studium
(aus: AL-Info Nr. 56 - Juni 2000)

Streik in Mexiko
VertreterInnen in Deutschland
(aus: AL-Info Nr. 56 - Juni 2000)

Gegen Streichungen
Proteste gegen den Besuch des Expertenrats
(aus: AL-Info Nr. 56 - Juni 2000)

Auf die Straße am 7. Juni!
Bundesweite Demo für ein gebührenfreies Studium in Köln: Auftaktkundgebung um 13 Uhr am Neumarkt
(aus: AL-Info Nr. 55 - April 2000)

AL aktiv gegen Studiengebühren
(aus: AL-Info Nr. 55 - April 2000)

Audio: Reden gegen den Expertenrat
(Kundgebung am 27. April 2000)

Unterschreiben gegen Gebühren!
(aus: AL-Info Nr. 54 - Januar/Februar 2000)


1999

Bildungspolitik aktuell
Studiengebühren, Mittelkürzungen, Evaluation
(aus: AL-Info Nr. 53 - Dezember 1999)

Ein Vorschlag zur Neugestaltung des BAföG
(aus: Wahlzeitung Winter 1999/2000)

Gebühren für Langzeitstudis?
(aus: Wahlzeitung Winter 1999)

Der Q-Handel
AStA will Standort Deutschland retten
(aus: Wahlzeitung Winter 1999/2000)

Linke an den Hochschulen
Eckpunkte für studentische Politik
(aus: Wahlzeitung Winter 1999/2000)

Demokratiedefizit
NRW setzt auf Hierarchie
(aus: Wahlzeitung Winter 1999/2000)

Bundesweite Aktion gegen Studiengebühren
ABS führt Unterschriftenaktion durch
(aus: AL-Info Nr. 51 - November/Dezember 1999)

Sechs Monate StudentInnenstreik in Mexiko
(aus: AL-Info Nr. 51 - November/Dezember 1999)

Für Stellenstreichung?
Senator der Unabs stimmt nicht gegen Qualitätspakt
(aus: AL-Info Nr. 51 - November/Dezember 1999)

ABS gegen Gebühren
(aus: AL-Info Nr. 50 - Oktober/November 1999)

Studiengebühren
(aus: AL-Info Nr. 50 - Oktober/November 1999)

Verwaltungsgericht Köln: BANKfög verfassungswidrig?
(aus: AL-Info Nr. 50 - Oktober/November 1999)

Kein Geld, keine Stellen
Unabs-LUST-RCDS-AStA zum Qualitätspakt: Vorschläge für weitere Stellenstreichung 
(aus: AL-Info Nr. 50 - Oktober/November 1999)

Mehr Bildungsabbau für weniger Geld
zum "Qualitätspakt" in NRW hier ein Flugblatt der Alternativen Liste vom 15. Juni 1999

2000 Stellen weg!
Mit dem Qualitätspakt will die Landesregierung den Unis ans Geld
Flugblatt des AStA-Bildungspolitikreferats vom März (?) 1999


1998

Körbeweise Sparmaßnahmen
Rüttgersklone schlagen zu 
(aus: AL-Wahlzeitung Winter 1998/1999)

Der Berg kreißte...
Weitere Entdemokratisierung im neuen Landeshochschulgesetz
(aus: AL-Wahlzeitung Winter 1998/1999)

Bildung für alle = Kohle für alle!
Studier, studier, Geld verprass, Geld verprass 
(aus: AL-Wahlzeitung Winter 1998/1999)

Türkei/Kurdistan
Haft für Protest gegen Studiengebühren 
(aus: AL-Wahlzeitung Winter 1998/1999)


1997

Der AStA-Vorsitzende Rüdiger Hausmann (AL) zu den Forderungen der Studierenden
Interview der Campus-Welle als ram-Datei zum Reinhören, 28.11.1997

Das Unijournal der Universität zu Köln AG (2007 bzw. 1997)
als pdf zum Anschauen und Downloaden.






Internetseiten der Alternativen Liste. Impressum. Kontakt: AL-Plenum@uni-koeln.de